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Es gibt Momente im Leben wo man einmal mehr oder weniger am Leben zweifelt, einen Durchhänger hat und einfach nicht weiß wie man mit allem drum herum zurechtkommen soll. Das kenne ich nur zu gut. Jahrelang habe ich im Zweifel gelebt, habe mich selbst klein gemacht, anderen für meine Unzulänglichkeiten die Schuld gegeben, mich als Opfer gefühlt und nicht an mich geglaubt. Das lag mitunter auch daran, dass ich nicht wusste wer ich bin und was ich wollte. Und das Tüpfelchen auf dem „i“ war, dass ich es mir auch nicht vorstellen konnte was ich denn genau will. Ich habe mich von der Meinung anderer abhängig gemacht, ständig im Außen nach Antworten – und auch nach Bestätigung meiner Ausreden – gesucht.

Im Nachhinein betrachtet, kann ich heute sagen, dass alles was ich erlebt habe, seinen Sinn hatte. Und es war gut so. Es hat mich weitergebracht. Heute bin ich eine freie, unabhängige Frau, die ihren Beruf über alles liebt und die die Dinge nehmen kann wie sie sind. Damit auch Du diese Leichtigkeit in Dir wiedererwecken und das Leben mit all seinen Facetten annehmen kannst, habe ich Dir in diesem Blog-Artikel ein paar Tipps zusammengestellt. Probier es aus, vielleicht ist Etwas dabei für Dich. Es würde mich freuen, wenn Du mit mir Deine Erfahrungen teilst.

Tipp1: Nimm Dein Gegenüber als Spiegel an

Jeder Mensch, der in Dein Leben tritt ist Dein perfekter Spiegel für Deine Weiterentwicklung. Eine Emotion taucht auf, je heftiger und je „negativer“ Du Dich fühlst – super! Etwas Besseres kann Dir gar nicht passieren. Das ist sozusagen Dein Jackpot! Deine Emotionen sind Dein Leitsystem für Deine versteckten Themen, die Du Dir noch nicht angesehen hast. Hm, ja klar, das kann auch weh‘ tun. Aber Du wirst sehen, sobald Du dieses EINE Thema angesehen, dankbar angenommen und aufgearbeitet hast, desto besser fühlst Du Dich!

Tipp 2: Finde einen Experten und nimm‘ Hilfe an

Wenn man selbst schon sehr viel aufgearbeitet hat, womöglich so wie ich auch zahlreiche Ausbildungen nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ gemacht hat, kommt irgendwann der Punkt, wo man ansteht. Man kommt nicht weiter und man dreht sich in seinem eignen Sumpf. Von Kind auf haben wir gelernt, alles selbst lösen zu müssen, stark zu sein und niemanden mit seinen Belangen zu „nerven“. Das ist aber ein Trugschluss. Vieles kann man alleine nicht lösen, man sieht es nicht. Man kann es gar nicht sehen, man will nicht hinschauen. Man hat seine blinden Flecken, die nur jemand Außenstehender aufdecken kann und dazu die entsprechenden Hilfsmittel einzusetzen weiß. Außerdem tut es gut, Ballast bei jemanden Neutralen abzuladen, jemand, der Dich versteht und für Dich und Deine Anliegen wertfrei ist. Das tut so richtig, richtig gut und bringt Dich weiter.

Tipp 3: Fokussiere Dich auf das Positive

Wenn es mal nicht so „rund“ läuft und Du glaubst alles ist „Sch….e“ – dann wirst Du (leider) Recht haben. Die Krux an der Geschichte ist, je mehr Du Dich auf das Negative einlässt, desto mehr ziehst Du davon an. Dann häufen sich Missgeschicke und Unglück. Also, wenn Du so und so schon denkst, warum nicht gleich an das Positive? Du könntest Dir zum Beispiel einen Anker setzen. Damit ist gemeint, dass Du Dir positive Situationen herholst, an die Du Dich erinnerst. Wie hat es sich angefühlt wie Du etwas Schönes erlebt hats. Oder mache bewusst etwas was Dir Freude macht: triff Dich mit genau DER einen Freundin, unternimm etwas wo Du schon einmal einen riesen Spaß hattest. Oder setz Dich hin und mach eine Liste, wofür Du trotz der ganzen Umstände rundherum dankbar bist. Du wirst sehen, wenn Du eine Sache findest, dann findest Du auch zwei, drei und mehr!

Tipp 4: Sei frei und unabhängig

Ok, das klingt jetzt so easy, ich weiß, dass es leichter dahin geschrieben ist, als es umsetzbar ist. Wenn Du Verantwortung für Dein Denken, Fühlen und Handeln übernimmst bist Du automatisch frei und unabhängig. Denn Du gehst aus der Opferrolle raus. Ok, wenn Du selbst etwas verursacht hast, dann ist es so. Punktum. Ist passiert. Kann ich es ändern? Nein, Vergangenes kann ich nicht ändern. Ist so. Ich kann es das nächste Mal nur besser machen, in diesem Fall ist das eine gute Option. Das heißt jetzt nicht, dass wenn ich mich einmal an der Herdplatte verbrannt habe, dass ich es nicht wieder tue. Aber es ist das nächste Mal vielleicht nicht so heftig – und der Vorteil ist, ich weiß wie ich damit umgehe.

Tipp 5: Setze um was Du bereits gelernt hast

Einer meiner größten Fehler war, dass ich jahrelang Wissen angehäuft habe. Ich konnte gar nicht genug davon bekommen. Es geht jetzt nicht darum, alles was man gelernt hat gleich perfekt zu können. „Übung macht den Meister“, sagt ein altes Sprichwort. Seitdem ich täglich und das regelmäßig meine Rituale mache und die energetischen Hilfsmitteln und Methoden, die ich kennen gelernt habe, auch wirklich im Alltag einsetze, haben sich bei mir Welten aufgetan. Es geht um das Umsetzen und das Dranbleiben. Das schafft Kontinuität und Beständigkeit und das wiederum bedeutet Wachstum und Entwicklung. Manche Dinge fangen erst nach einiger Zeit an zu wirken. Das ist genauso, wenn man eine Nahrungsumstellung oder eine Diät macht, das Ergebnis zeigt sich erst nach einer gewissen Zeit. Also, manche Dinge muss man einfach nur tun UND dranbleiben.

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